Lose Zahnspangen für Kinder
Eine Behandlung mit losen Zahnspangen kann bei Kindern mit Zahnfehlstellungen entscheidende Veränderungen herbeiführen – vor allem im Wechselgebiss, wenn die Milchzähne langsam den bleibenden Zähnen weichen. Denn in dieser Phase lassen sich die Zähne und vor allem die Kiefer in ihrer Form und Stellung zueinander relativ leicht beeinflussen.
Lose Zahnspangen bestehen in der Regel aus einem Kunststoff-Mittelstück (Platte) sowie aus Verbindungsdrähten und Befestigungsklammern. In den Platten befinden sich je nach Art der Spange kleine Schrauben oder Drahtfedern, um die Zähne zu bewegen oder Kraft auf den Kiefer auszuüben. Eine Behandlung mit losen Zahnspangen im Kindesalter kann günstige Voraussetzungen für eine spätere festsitzende Spange bei den bleibenden Zähnen schaffen bzw. die Behandlungszeit dann deutlich verkürzen.
Auswahl loser Zahnspangen für Kinder
Welche Arten von losen Zahnspangen für Kinder gibt es?
Lose Zahnspangen sind die Klassiker der Kieferorthopädie. Sie werden bereits seit knapp 100 Jahren zur Behandlung von Zahnfehlstellungen eingesetzt. Unter den losen Zahnspangen gibt es für die unterschiedlichen Aufgaben eine Vielzahl von Apparaturen. Manche liegen lose im Mund und nutzen die natürlichen Kräfte der Mund- und Zungenmuskulatur. Andere werden im Gebiss leicht eingeklickt, sodass sie durchaus festsitzen, sich aber auch leicht herausnehmen lassen. Mit losen Zahnspangen können Ober- und Unterkiefer getrennt oder auch zusammen behandelt werden. Wichtiger Unterschied zur festen Zahnspange: Mit herausnehmbaren Apparaturen lassen sich keine Zahnwurzeln bewegen.
Aktive Platten für Ober- und für Unterkiefer
Aktive Platten gehören zu den Behandlungsmethoden in der Kieferorthopädie, die mit am häufigsten eingesetzt werden. Das besondere Merkmal dieser maßgefertigten Platten sind die integrierten Schrauben oder Federn. Beide lassen sich verstellen und steuern so die Zahnbewegung und das Kieferwachstum in die jeweils gewünschte Richtung. Aktive Platten lassen sich sehr individuell gestalten. Es gibt sie in verschiedenen Farben, mit Glitzer oder mit eingearbeiteten Wunschmotiven.
Fränkel
Als Fränkel oder auch Funktionsregler bezeichnet man eine einteilige Zahnspange für den Ober- und Unterkiefer. Sie kommt bei Kindern infrage, bei denen Fehlstellungen des Kiefers bestehen. Ein Fränkel bringt die Kiefer in eine neue Position, wobei die Wirkung vor allem von der Muskulatur ausgeht. Das verlängert die Behandlungszeit im Vergleich zur mechanischen Krafteinwirkung etwas, dafür ist das Ergebnis sehr nachhaltig. Voraussetzung: Das Kind trägt die Spange mindestens 12–16 Stunden täglich.
Aktivator und Bionator
Auch beim Bionator und beim Aktivator sind die Kaumuskeln dafür zuständig, das Kieferwachstum zu lenken. Sie unterstützen dabei, das Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer zu korrigieren. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Kiefer nach vorn oder hinten verschoben ist, oder wenn das Kind nicht mehr richtig zubeißen kann (offener Biss).
Lückenhalter
Wie der Name schon sagt, ist diese kleine Spange dafür da, eine Zahnlücke zu erhalten. Das ist zum Beispiel dann nötig, wenn ein Milchzahn sehr früh ausgefallen oder bei einem Unfall verloren gegangen ist. Der Lückenhalter sorgt dafür, dass der bleibende Zahn sofort seinen richtigen Platz findet und spätere aufwendige Korrekturen entfallen. Es reicht völlig aus, den Lückenhalter nur nachts zu tragen.
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